Histaminose – versteckte Ursache vieler Beschwerden

Häufiger sind Frauen von einer Histaminose oder Histaminintoleranz betroffen. Typische Beschwerden treten ein nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel, z. B. Bier, Sekt, Rotwein, gereifter Käse, Schokolade oder Tomaten, Spinat, Erdbeeren.

Was ist Histamin?

  • ein körpereigener Entzündungsbotenstoff (Hauptvermittler der allergischen Reaktion) und Neurotransmitter
  • entsteht durch Gär- und Reifeprozesse (Bakterien, Hefen) in Lebensmitteln

Mögliche Symptome

  • Verstärkung vorhandener allergischer Reaktionen
  • Migräne (!), Kopfschmerzen, Übelkeit
  • Durchfall, Darmkrämpfe
  • Menstruationsbeschwerden
  • niedriger Blutdruck, Herzjagen (!), Arrhythmien
  • Flush, Urtikaria, Juckreiz (!)
  • Sinusitis, verstopfte Nase, laufende Nase, Asthmaanfälle
  • Sodbrennen

Histaminbedingte Beschwerden wegen

  • zu hoher Histaminspiegel
  • unzureichende Menge/Aktivität histaminabbauender Enzyme (DAO), z. B. wegen Mikronährstoffmangel

Histaminquellen

  • mit der Nahrung aufgenommenes Histamin
  • im Darm entstehendes Histamin
  • durch Entzündung bzw. Allergie vermehrt freigesetztes Histamin
  • verschiedene Medikamente und Lebensmittel fördern die Histaminfreisetzung und hemmen das abbauende Enzym DAO

Weitere Infos zu den möglichen Auslösern

http://www.histaminintoleranz-es.de/index.php/ausloeser

Diagnose über Speziallabore: Ganzimmun

  • Histaminspiegel und DAO-Menge/Aktivität
  • Darmflora, Mikronährstoffe
  • Östrogendominanz
  • naturheilkundlich: Augendiagnose

https://www.aerzteblatt.de/archiv/53958/Die-verschiedenen-Gesichter-der-Histaminintoleranz

Therapie nach Befund

  • Organschwächen behandeln
  • Mikronährstoffe geben
  • problematische Medikamente ersetzen
  • histaminarme Diät, kein Alkohol usw.

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