Versteckte Schilddrüsenunterfunktion

Das sog. TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) ist der Basiswert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion.

Referenzbereich TSH: 0,4 – 4 mU/l

Erhöhtes TSH zeigt eine Unterfunktion an, jedoch wird die obere Normgrenze uneinheitlich bewertet. Viele Endokrinologen empfehlen die Obergrenze auf 2,0 bzw. 2,5 mU/l abzusenken. Patienten mit einem TSH-Wert von z. B. 3,0 können sich also in der Unterfunktion befinden und fehldiagnostiziert werden. Ausschlaggebend ist das Befinden des Patienten, zumal die alleinige Bestimmung des TSH oft unzureichend ist.

Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion:

  • Müdigkeit, Kältegefühl, niedriger Blutdruck und niedriger Puls
  • Verstopfung, Gewichtszunahme
  • trockene Haut, brüchige Nägel, Heiserkeit, Haarausfall
  • Schwellungen im Gesicht, um die Augen
  • erhöhte Blutfette usw.

Im Zusammenhang mit einer Unterfunktion können weiterhin stehen:

  • Mikronährstoffmangel: Jod, Eisen, Selen
  • Leberschwäche: ungenügende Umwandlung von T4 in T3
  • Störung der weiblichen Hormone Estradiol und Progesteron

Ein naturheilkundliches Behandlungskonzept, welches die möglichen individuellen Störfaktoren berücksichtigt, kann die Schilddrüse wieder in die regelrechte Tätigkeit zurückführen und z. B. eine Gewichtsabnahme begünstigen.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/schilddruesen-erkrankungen/article/425829/schon-gering-erhoehtes-tsh-beeinflusst-gewicht.html

Schreibe einen Kommentar