Versteckte Schilddrüsenunterfunktion

Das sog. TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) ist der Basiswert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion.

Referenzbereich TSH: 0,4 – 4 mU/l

Erhöhtes TSH zeigt eine Unterfunktion an. Bereits 2005 empfahl die Bayr. Ärztekammer die Obergrenze auf 2,0 mU/l abzusenken, d. h. viele Patienten befinden sich mit einem TSH-Wert von z. B. 3,0 in der Unterfunktion und werden fehldiagnostiziert. Das TSH besitzt eine individuelle Variabilität, ausschlaggebend ist deshalb das Befinden des Patienten.

Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Kältegefühl, niedriger Blutdruck und niedriger Puls
  • Appetitlosigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme
  • trockene Haut, brüchige Nägel, Heiserkeit, Haarausfall, Schwellungen im Gesicht
  • erhöhte Blutfette, unklare Anämie

Außerdem sollte das Verhältnis der Schilddrüsenhormone zueinander bestimmt werden: T3/T4 = 1:40

Im Zusammenhang mit einer Unterfunktion können weiterhin stehen:

  • Mikronährstoffmangel: Zink, Selen, Jod
  • schwache Leber (verstoffwechselt Schilddrüsenhormone ungenügend)
  • Störung der weiblichen Hormone Estradiol und Progesteron
  • Nebenwirkung von Medikamenten, z. B. Beta-Blocker

Ein naturheilkundliches Behandlungskonzept, welches die möglichen individuellen Störfaktoren berücksichtigt, kann die Schilddrüse wieder in die regelrechte Tätigkeit zurückführen und z. B. eine Gewichtsabnahme begünstigen.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hormonstoerungen/schilddruesen-erkrankungen/article/425829/schon-gering-erhoehtes-tsh-beeinflusst-gewicht.html

Osteopathie und Neuraltherapie – Das bewährte Behandlungskonzept

Osteopathie: Strukturelle Techniken nach Prof. L. Hartman

Die strukturelle Osteopathie widmet sich den Beschwerden des Bewegungsapparats, also allen Gelenken und der Wirbelsäule. Diagnostisch werden dabei auch die Körperstatik, der Zustand der Muskulatur und die Organfunktionen betrachtet. Es kommen verschiedene Techniken der manuellen Therapie zum Einsatz, um Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederherzustellen:

  • Osteopathische Techniken
  • Chiropraktische Techniken
  • Weichteiltechniken

Das sind Gelenkmobilisationen, Impulstechniken, oder Relaxations- und Lösungstechniken für hypertone und verklebte Muskulatur. Besonders am Herzen liegt mir die umfassende, sanfte und effektive Osteopathie nach Prof. L. Hartman (British School of Osteopathy).

Bewährt hat sich die Kombination mit gezielten neuraltherapeutischen Injektionen an Muskeln und Gelenken.

Die Neuraltherapie: Heilinjektionen

Bei einer neuraltherapeutischen Behandlung kommen verschiedene Injektionstechniken mit ausgesuchten homöopathischen Komplexen und Lokalanästhetika am Patienten zur Anwendung: an bestimmten den Organen zugeordneten Reflexzonen, an Nervenaustrittspunkten und Akupunkturpunkten, als muskuläre Applikation usw.

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