Augendiagnose

Die Augen- und Irisdiagnostik hat eine Geschichte, die weiter zurückreicht, als man denken würde (P. Meyen, „Chiromantia Medica“, 1670).

Die Beobachtung der Phänomene am Auge durch viele Irisdiagnostiker hat besonders im 19. und 20. Jahrhundert zu einer Verfeinerung der Lehre und Zoneneinteilung geführt. Durch den Vergleich mit den klinisch bekannten Erkrankungen der Patienten konnten Organplätze lokalisiert werden.

Eine Besonderheit ist das „Rezept aus dem Auge“ in Form von homöopathischen Komplexmitteln, die noch heute auf dem deutschen Arzneimittelmarkt erhältlich sind, z. B. von den Firmen Kattwiga oder Pascoe.

Die Augendiagnose ist Grundlage jeder individuellen Rezeptur.