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![]() Kräuterheilkunde: Schon immer haben die Heilpflanzen sich den Menschen angeboten und sie begleitet. Sie wurden erkannt und durch die Epochen auf unterschiedliche Art angewendet. Sie wurden in Suppen oder Wein gekocht, zu Salben, Pillen, Tinkturen verarbeitet, als Auflagen, Bäder und Amulette verwendet. Die Volksmedizin und unsere kirchlichen Bräuche im Jahreskreis beinhalten noch viele Elemente aus alter heidnischer Zeit. Die Volksmedizin, die Klostermedizin und die alten Künste der Alchimisten und Apotheker sind zwar Vergangenheit, aber nicht tot. Es lassen sich beachtliche Bestrebungen der Wiederbelebung in unserer Gegenwart beobachten, die durchaus auf großes Interesse stoßen. Es wurde also lange Zeit geheilt bevor die chemisch-pharmazeutische Industrie nach dem 2. Weltkrieg groß wurde und neu definierte, was eine Medizin ist. Was ist die Kräuterheilkunde heute? Kamillentee? Hochdosierte Johanniskrautpräparate? Auch heute, in unseren an Arten verarmten Landschaften, ist es möglich sich der Natur über die Pflanzen achtsam zu nähern und dabei Schätze zu entdecken: Hollunderblüten, Brennessel, Klettenwurzel, Birkenblätter, Ruprechtskraut und natürlich die Kamille! Unkräuter, Heilkräuter, Pflanzenpersönlichkeiten. Sie waren und sind die Mutter der Heilkunde. Auch in meiner Praxis ist eine Teeverordnung oder eine andere Heilpflanzenanwendung ein wichtiger Bestandteil vieler Rezepte. zurück zu der Traditionellen Naturheilkunde |
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